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Der Ausbau im Aussenbereich geht weiter

Damit sich die Besucher im Außenbereich des Familienbades wohl fühlen, hat der Vorstand des Fördervereins mit Hilfe von freiwilligen Helfern die neue Sonnenterrasse montiert. Außerdem wurden zwei Schaukeltiere aus dem Fundus des Bauhofs der Gemeinde Biebertal repariert, neu gestrichen und ebenfalls installiert. Demnächst wird noch ein Sonnensegel montiert, damit die kleinen Gäste vor zu viel Sonne geschützt sind.

Übergabe der neuen Strandkörbe

 

 

Wir fördern die Region

heißt es in einem Werbeslogan der Volksbank  Heuchelheim. Das dies auch so ist wurde wieder einmal unter Beweis  gestellt. Durch die großzügige Spende der Volksbank Heuchelheim  konnten vom Förderverein Familienbad Biebertal zwei neue Strandkörbe angeschafft und dem Familienbad übergeben werden. Thomas Kammer und Rainer Rau vom Förderverein bedankten sich bei dem Vorstandsmitglied der Volksbank Heuchelheim Udo Wrackmeyer und der Leiterin der  Marketingabteilung Frau Hesse. Im Gespräch mit den Vertretern der  Volksbank wiesen die Vereinsvertreter auf die angespannte  Haushaltslage der Gemeinde Biebertal hin. Dies sei jedoch kein Anlass, dass von dem Gemeindevorstand immer wieder das Haushaltssicherungskonzept als Schließungsgrundlage für das Familienbad herangezogen werde. „Es gibt andere Möglichkeiten“, so Rau wörtlich, „die jährlichen Ausgaben für das Bad von 400.000 € zu reduzieren. Gegen Null oder mit Gewinn wird wohl kein Hallenbad zu betreiben sein. Gleichwohl sollte man sich auf eine
Reduzierung des Zuschusses der Gemeinde Biebertal auf 250.000-300.000€ pro Jahr einigen, denn nicht kaputtsparen, sondern unseren Kindern und Enkeln ein lebenswertes Biebertal hinterlassen, sollte ein
vorrangiges Ziel der gewählten Volksvertreter sein. Die Verschuldung
Biebertals liegt weit unter der unserer Nachbarkommunen.

Nach Berechnungen des Fördervereins könnte man die Ausgaben für das Bad um bis zu 180.000€ reduzieren. Dies wäre allerdings mit einigen
Investitionskosten verbunden. Daher würden wir eine Lösung vorziehen, die eine Einsparung in Etappen dem Haushaltssicherungskonzept, welches ja einen vollständigen Ausgleich des Haushaltes auch erst nach zehn Jahren vorsieht, gerecht werden können. Anders als der Bürgermeister sind wir der Meinung, sofort in das Bad zu investieren, um eine Steigerung der Attraktivität zu gewährleisten und um somit die Erlössituation durch gesteigerte Besucherzahlen zu verbessern. Hätte man schon vor zwei Jahren eine neue Dampfsauna eingebaut, hätte sich diese bis heute amortisiert.

Es geht aber nicht nur um das Familienbad. Sollte dieses wirklich
geschlossen werden, hätte das Folgen für den Standort Biebertal als
Wohnort und für Gewerbeansiedlungen. Denn eine fehlende
Infrastruktur schreckt ab und lässt Bürger wie Gewerbetreibende
abwandern. Somit entgingen der Gemeinde weitere Steuereinnahmen.

 

Thomas Kammer weist auf die bevorstehende Jahreshauptversammlung des Fördervereins hin, die am Freitag den 8. März um 19.00 Uhr im
Bürgerhaus Bieber stattfindet. Hierzu sind alle Mitglieder, sowie
alle Bürgerinnen und Bürger, denen das Familienbad am Herzen liegt,
herzlich eingeladen.

1000 Rettungskringel sollen viel Gutes bewirken

Eine tolle Idee mit starkem symbolischen Bezug setzten am Montag einige Vorstandsmitglieder des Fördervereins Familienbad Biebertal und Helmut Mattig, Bäcker aus Passion, in die Tat um. Die Küche des Bieberer Bürgerhauses wurde zur Backstube umfunktioniert. Hier entstanden 1000 Rettungskringel in Form leckerer kleiner Lebkuchen, die beim großen Biebertaler Weihnachtsmarkt am dritten Advent gegen eine Spende abgegeben werden. Der Stand des Fördervereins befindet sich auf der Bühne des Rodheimer Bürgerhauses.

Rainer Rau, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, erinnerte sich daran, dass es auch schon mal Keltenkringel gab, und regte im Vorstand an, diese Kringel leicht verändert in Form von Rettungsringen für die Unterstützung des Hallenbades neu aufzulegen. Helmut Mattig, der immer gerne einspringt, wenn ein Mann vom Fach gebraucht wird, wurde mit ins Team geholt. Er kreierte den Teig aus Zucker, Honig, Butter, Mehl, Zimt, Backpulver und Lebkuchengewürz. Schon der Duft, der durchs Bürgerhaus zog, war ein Genuss. Mit weißem Zuckerguss bestrichen und bunten Querstreifen versehen - hier waren mit geschickten Händen Beisitzerin Ute Jaczkowski und Schriftführerin Regine Kammer zugange - entstanden die Rettungskringel, die einzeln verpackt abgegeben werden.

In der Küche war neben Helmut Mattig, Rainer Rau und den beiden Frauen auch Michael Schad, der neue Betriebsleiter des Biebertaler Hallenbades, im Einsatz.

Wenn sich die Begeisterung der fünf Rettungskringel-Hersteller auf die vielen Besucher des Weihnachtsmarktes überträgt, könnte eine schöne Summe für ein neues Dampfbad und die weitere Erhaltung und Verbesserung des Hallenbades zusammenkommen.



Rainer Rau, Regine Kammer, Michael Schad, Ute Jaczkowski und Helmut Mattig waren im Bieberer Bürgerhaus im Einsatz und stellten die Rettungsringe her. Fotos: Moos

Vorsitzender sieht auch die Nachbargemeinden in der Pflicht

13.03.2013 – BIEBERTAL Gießener Anzeiger

 

 

Förderverein Familienbad Biebertal kritisiert „Verschleppungstaktik“ – 166 Mitglieder

(mo). Der Besuch der dritten Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Familienbad“ Biebertal war mit mehr als 40 Teilnehmern erfreulich gut. Nicht so erfreulich war es für den Vorsitzenden Thomas Kammer, den Vorstand und auch viele Besucher, dass Bürgermeister Thomas Bender und auch der Erste Beigeordnete Hans Albert Bender nicht an der Jahreshauptversammlung teilnahmen. Bender besuchte die parallel stattfindende Jahreshauptversammlung der Biebertaler Feuerwehren. Als Vertreter des Gemeindevorstands war Friedrich Wilhelm Steinmüller anwesend.

Man hätte sich gewünscht, dass sich Bender den Fragen der Versammelten stellt und auch Informationen zum aktuellen Stand in Sachen Hallenbad gibt. Dass das Thema Hallenbad nicht einfach so „dahinplätschert“, sondern Wellen schlägt, werde dadurch deutlich, dass sich die Mitgliederzahl des Fördervereins Familienbad von 108 in einigen Monaten auf aktuell 166 Mitglieder erhöht habe.

Laut Thomas Kammer ist der Verein bemüht, die Attraktivität des Bades zu steigern. Dazu tragen nun auch zwei neue Strandkörbe bei. Die einsturzgefährdete Mauer im Eingangsbereich wurde entfernt. Im Café des Bades wurde eine sparsamere Beleuchtung installiert. Vom Förderverein wurden Gutscheine für den Besuch des Hallenbades angefertigt, die im Bad erhältlich sind.

Ein erfolgreiches erstes Sommerfest wurde unter Mitwirkung des Hallenbad-Gastronomen durchgeführt. Im August fand eine Gesprächsrunde mit Gemeindevertretern im DLRG-Raum statt. Es folgte im Dezember ein Beschluss der Gemeindevertretung mit positiver Abstimmung dafür, dass das Dampfbad im Hallenbad erneuert und verändert wird. Der Förderverein hatte einen Zuschuss von 5000 Euro zugesagt und beantragt, dass der Sauna-Sichtschutzzaun erneuert oder wieder hergestellt werden soll. Allerdings deute nichts darauf hin, dass mit den Arbeiten „auch nur ansatzweise“ begonnen wurde, bedauerte der Vorsitzende. Kammer informierte auch über die erfolgreiche Weihnachtsmarkt-Rettungskringel-Back-Aktion, die einen Erlös von über 500 Euro erbrachte. Dem Back-, Gestaltungs- und Verkaufsteam galt ein herzliches Dankeschön.

Ende Januar stand in Sachen Hallenbad ein Gespräch mit dem Bürgermeister und dem Ersten Beigeordneten an. Ein weiteres finde am 17. März statt. Die Gespräche würden geführt, da der politische Wille der Gemeindevertretung eine Schließung des Bades zum jetzigen Zeitpunkt nicht zulasse und die Hoffnung bestehe, dass die Nachbarkommunen mit ins Boot kommen. „Das Bad sollte zum Wohl aller Bürger im Westkreis, auch zum Wohl der Schüler und der Wassersport treibenden Vereine erhalten werden. Hier ist interkommunale Mitverantwortung gefragt“, so Kammer.

Vorschläge gemacht

Er berichtete, dass viele Vorschläge seitens des Fördervereins ausgearbeitet worden seien, um dem Bad eine Überlebenschance zu geben, doch man leide unter der „Verschleppungstaktik“ der in der Kommune Verantwortlichen. Zu den Vorschlägen zählten auch Verbesserungen im Außenbereich wie die Installation eines Fahrradständers, ein Wasserspielplatz mit Sonnenschutz und eine Verbesserung des Außenspielgeländes.

 

In der Diskussion hob Karl-Heinz Funck, der Vorsitzende des Kreistags und Beisitzer im Vorstand des Fördervereins, hervor, dass ein Hallenbad nicht kostendeckend zu führen sei. Die Gemeinde habe aber eine Daseinsfürsorge für das Bad, das top in Ordnung sei. Die Situation sei nicht vergleichbar mit der in Heuchelheim. Funck informierte, dass sich der Landkreis bewegt habe, um die Kostensituation der Hallenbäder zu verbessern. Es werde jetzt nach Nutzungsstunden bezuschusst, dadurch habe sich der Zuschuss von 18 000 auf 33 000 Euro erhöht. Zu Wort meldete sich auch Michael Schad, der leitende Schwimmmeister des Bades, der interessante Anregungen für Einsparungen und Veränderungen weitergab.

Bei allem Verständnis für die negative finanzielle Situation Biebertals, die nicht nur hausgemacht sei, wäre die Aufgabe des Bades und damit eine Verringerung des Defizits um 400 000 Euro auf eine Million Euro eine zu leichte Beute, so Thomas Kammer in seinem Beitrag „Visionen und Ideen für die Zukunft des Familienbades Biebertal“. Durch Attraktivitätssteigerung und eine jährliche moderate Anpassung an die Preissteigerungsraten – keine 30-prozentige Erhöhung – könnten Besucherzahlen um 20 Prozent gesteigert werden. Um die Diskussion auf eine breitere Basis zu stellen, möchte der Förderverein ein „Nutzertreffen“ (Konferenz) anbieten, von dem man sich Hilfe bei brennenden Fragen erhoffe.

Schatzmeisterin Gesine Lühken gab den Kassenbericht. Helmut Mattig und Arnold Czarski waren die Kassenprüfer. Walter Gilbert ist neuer Ersatz-Kassenprüfer. Bevor Thomas Kammer Termine und Aktionen des Fördervereins für 2013 bekannt gab, wurde die Arbeit der Bürgerkommune rund ums Hallenbad als hervorragend und nützlich hervorgehoben. Auch 2013 soll wieder ein Sommerfest am Hallenbad stattfinden. Je nach Kassenlage wird der Verein weiter Verbesserungen im und am Bad anstreben und es wurde angedacht, beim Martinsmarkt in Heuchelheim und bei den Weihnachtsmärkten Wettenberg und Biebertal Infostände aufzubauen.

Feste soll man feiern
Wir planen im Moment das Grill- und Sommerfest am 22. juli von 11:00 - 17:00 Uhr am Familienbad. Für die Organisation fehlt uns noch tatkräftige Unterstützung. Bitte melden Sie sich bei Interesse telefonisch unter +49 6409 2147 oder per Kontaktformular.

Neue Homepage online
Schön, dass wir Sie auf unserer neuen Homepage begrüßen dürfen. Hier finden Sie ab sofort aktuelle Informationen über Förderverein Familienbad Biebertal e.V..

Förderverein Familienbad Biebertal e.V.
Dünsbergstraße 2
35444 Biebertal

Telefon Hallenbad (06409) 7870

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